
10 Gewerbegrundstücke in der Zwangsversteigerung in Nordrhein-Westfalen
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Gewerbegrundstücke in Nordrhein-Westfalen: Zahlen und Preise
In Nordrhein-Westfalen stehen derzeit 10 Gewerbegrundstücke an 7 Amtsgerichten zur Zwangsversteigerung, 6 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Bundesweit sind es 40, Nordrhein-Westfalen stellt also 25 % aller Gewerbegrundstücke in der Zwangsversteigerung. Die Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 6, November 2026 1, Dezember 2026 2, Januar 2027 1. In den vergangenen 30 Tagen kamen 2 Verfahren neu hinzu, in den 30 Tagen davor 2.
Der mittlere festgesetzte Verkehrswert der Gewerbegrundstücke in Nordrhein-Westfalen liegt bei 2.700.000 €; die Hälfte liegt zwischen 246.000 € und 3.095.000 €, 10 % sind laut Gutachten weniger als 100.000 € wert, 50 % mehr als 500.000 €. Bundesweit liegt das Mittel für Gewerbegrundstücke bei 275.000 €; Nordrhein-Westfalen liegt damit 882 % darüber. Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert: im ersten Termin oft bei 70 bis 90 %, im Wiederholungstermin ohne Wertgrenzen auch deutlich darunter.
Zum Meistgebot kommen in Nordrhein-Westfalen 6,5 % Grunderwerbsteuer hinzu, einer der höchsten Sätze in Deutschland. Beim mittleren Verkehrswert von 2.700.000 € sind das 175.500 €, dazu Zuschlagsgebühr und Grundbuchkosten. Wie die Steuer bei der Zwangsversteigerung berechnet wird, steht im Ratgeber zur Grunderwerbsteuer.
Aus den Bekanntmachungen lesen wir Merkmale heraus: 0 Objekte sind ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet, 2 als vermietet und 1 als leerstehend erfasst.
Amtsgerichte mit Gewerbegrundstücken in Nordrhein-Westfalen
Die meisten Gewerbegrundstücke versteigern derzeit die Amtsgerichte Paderborn, Herne und Viersen. Der Klick zeigt die Gewerbegrundstücke des jeweiligen Gerichts.
Orte mit Gewerbegrundstücken in Nordrhein-Westfalen
Weitere Objektarten in Nordrhein-Westfalen
Worauf Sie bei Gewerbegrundstücken in Nordrhein-Westfalen achten sollten
Altlasten. Ehemalige Betriebsgrundstücke können im Altlastenkataster stehen. Der Sachverständige vermerkt Hinweise, eine Bodenuntersuchung ersetzt das nicht.
Nutzung und Bebauungsplan. Gewerbe- oder Industriegebiet, erlaubte Nutzungen und Emissionsgrenzen ergeben sich aus dem Bebauungsplan; eine Umnutzung zu Wohnen ist meist ausgeschlossen.
Weitere Hinweise zu Gewerbegrundstücken (Gutachten, Besichtigung, typische Mängel) stehen auf der bundesweiten Übersicht der Gewerbegrundstücke; was in Nordrhein-Westfalen allgemein gilt (Gerichte, Gutachten, Termine), auf der Seite zu Nordrhein-Westfalen.
Häufige Fragen zu Gewerbegrundstücken in Nordrhein-Westfalen
Wie viele Gewerbegrundstücke werden in Nordrhein-Westfalen derzeit zwangsversteigert?
Derzeit 10 Gewerbegrundstücke an 7 Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen, 6 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 10:00 Uhr. Die Zahl ändert sich mit jedem Lauf des Justizportals, das wir mehrmals täglich auslesen.
Was kostet ein Gewerbegrundstück aus der Zwangsversteigerung in Nordrhein-Westfalen?
Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 2.700.000 €; die Hälfte der Objekte liegt zwischen 246.000 € und 3.095.000 €. Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert. Hinzu kommen in Nordrhein-Westfalen 6,5 % Grunderwerbsteuer, die Zuschlagsgebühr des Gerichts und die Grundbuchkosten; Maklerprovision und Notarkosten entfallen.
Welche Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen versteigern die meisten Gewerbegrundstücke?
Amtsgericht Paderborn (2), Amtsgericht Herne (2), Amtsgericht Viersen (2) und Amtsgericht Heinsberg (1). Zuständig ist immer das Amtsgericht, in dessen Bezirk das Objekt liegt; dort findet auch der Termin statt.
Wo finde ich das Gutachten zu einem Gewerbegrundstück in Nordrhein-Westfalen?
Bei jedem Objekt auf dieser Seite verlinken wir das Verkehrswertgutachten, das Exposé und die amtliche Bekanntmachung direkt beim Gericht im Justizportal. Ein Anspruch auf Besichtigung besteht nicht; fragen Sie beim Gericht oder beim Sachverständigen nach.
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Grunderwerbsteuer: was das Finanzamt rechnet
3,5 bis 6,5 % je Bundesland, auf Meistgebot plus übernommene Rechte. Wer befreit ist und wann gezahlt wird.

Wie viel muss ich mindestens bieten?
Geringstes Gebot, Wertgrenzen, Einstellung durch den Gläubiger: die drei Schwellen und wie viel Prozent vom Verkehrswert Ersteher wirklich zahlen.
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Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Fr, 09.10.2026 20:47 Uhr. Rechtliche Hinweise ohne Gewähr; maßgeblich sind Bekanntmachung und Gutachten des Gerichts.
