
40 Gewerbegrundstücke in der Zwangsversteigerung
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Termine










Gewerbegrundstücke aus der Zwangsversteigerung: Zahlen und Preise
Gewerbegrundstücke aus der Zwangsversteigerung sind Hallen, Werkstätten, Lagerflächen oder ehemalige Betriebsgelände, oft mit hohem Verkehrswert und wenigen Bietern. Wer sie nutzen oder entwickeln kann, findet hier die größten Abschläge zum Marktwert; wer sie nur weiterverkaufen will, sollte Altlasten und Rückbaukosten kennen.
Derzeit stehen 40 Gewerbegrundstücke an 32 Amtsgerichten zur Versteigerung, 16 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Die Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 15, November 2026 11, Dezember 2026 11, Januar 2027 1. In den vergangenen 30 Tagen kamen 14 Verfahren neu hinzu, in den 30 Tagen davor 5. 3 Verfahren (8 %) sind Teilungsversteigerungen, bei denen Miteigentümer wie Erben oder geschiedene Ehegatten ihre Gemeinschaft auflösen. Bei 1 Verfahren (3 %) sind die Wertgrenzen bereits weggefallen, dort ist ein Zuschlag auch weit unter dem Verkehrswert möglich.
Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 275.000 €; die Hälfte der Gewerbegrundstücke liegt zwischen 142.000 € und 977.000 €, 18 % sind laut Gutachten weniger als 100.000 € wert, 37 % mehr als 500.000 €. Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert: im ersten Termin oft bei 70 bis 90 %, im Wiederholungstermin ohne Wertgrenzen auch deutlich darunter.
Aus den Bekanntmachungen lesen wir Merkmale heraus: 2 Objekte sind ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet, 4 als vermietet und 4 als leerstehend erfasst. Ein fehlender Vermerk heißt nur, dass das Gericht nichts dazu geschrieben hat.
Gewerbegrundstücke nach Bundesland
Die meisten Gewerbegrundstücke werden derzeit in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen versteigert. Der Klick auf ein Bundesland zeigt die Gewerbegrundstücke dort.
Städte mit den meisten Gewerbegrundstücken
Worauf Sie bei einem Gewerbegrundstück aus der Zwangsversteigerung achten sollten
Altlasten. Ehemalige Betriebsgrundstücke können im Altlastenkataster stehen. Der Sachverständige vermerkt Hinweise, eine Bodenuntersuchung ersetzt das nicht.
Nutzung und Bebauungsplan. Gewerbe- oder Industriegebiet, erlaubte Nutzungen und Emissionsgrenzen ergeben sich aus dem Bebauungsplan; eine Umnutzung zu Wohnen ist meist ausgeschlossen.
Mietverträge und Betrieb. Läuft noch ein Betrieb oder ein Mietvertrag, gehen Mietverhältnisse auf Sie über (§ 57 ZVG). Rückbau und Entsorgung von Betriebseinrichtungen können teuer werden.
Was für alle Objektarten gilt: Die Sicherheitsleistung von 10 % des Verkehrswerts wird auf Verlangen sofort im Termin fällig und darf nicht bar geleistet werden; im ersten Termin schützen die 5/10- und 7/10-Grenze vor einem Zuschlag weit unter Wert; zum Meistgebot kommen Grunderwerbsteuer, Zuschlagsgebühr und Grundbuchkosten hinzu.
Häufige Fragen zu Gewerbegrundstücken in der Zwangsversteigerung
Wie viele Gewerbegrundstücke werden derzeit zwangsversteigert?
Derzeit 40 Gewerbegrundstücke an 32 Amtsgerichten, 16 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Der nächste Termin ist am Montag, 12. Oktober 2026 um 11:00 Uhr. Die Zahl ändert sich mit jedem Lauf des Justizportals, das wir mehrmals täglich auslesen.
Was kostet ein Gewerbegrundstück aus der Zwangsversteigerung?
Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 275.000 €; die Hälfte der Objekte liegt zwischen 142.000 € und 977.000 €. Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert. Hinzu kommen Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je Bundesland), die Zuschlagsgebühr des Gerichts und die Grundbuchkosten; Maklerprovision und Notarkosten entfallen.
In welchen Bundesländern gibt es die meisten Gewerbegrundstücke?
Nordrhein-Westfalen (10), Niedersachsen (5) und Hessen (4).
Worauf muss ich bei einem Gewerbegrundstück besonders achten?
Altlasten: Ehemalige Betriebsgrundstücke können im Altlastenkataster stehen. Nutzung und Bebauungsplan: Gewerbe- oder Industriegebiet, erlaubte Nutzungen und Emissionsgrenzen ergeben sich aus dem Bebauungsplan; eine Umnutzung zu Wohnen ist meist ausgeschlossen. Mietverträge und Betrieb: Läuft noch ein Betrieb oder ein Mietvertrag, gehen Mietverhältnisse auf Sie über (§ 57 ZVG).
Kann ich ein Gewerbegrundstück vor der Versteigerung besichtigen?
Einen Anspruch auf Besichtigung gibt es nicht; der Eigentümer muss niemanden hereinlassen. Aktuell wurden 2 von 37 Objekten mit erfassten Merkmalen ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet. Fragen Sie beim Gericht oder beim Sachverständigen nach; bei vermieteten Objekten hilft manchmal der Mieter. Sonst bleiben Gutachten, Fotos, Außenbesichtigung und ein Sicherheitsabschlag im Gebot.
Ratgeber für Bieter

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So läuft der Termin ab
Vom Aufruf bis zum Zuschlag in 45 bis 90 Minuten. Was im Saal passiert und wann Sie handeln müssen.

Wie viel muss ich mindestens bieten?
Geringstes Gebot, Wertgrenzen, Einstellung durch den Gläubiger: die drei Schwellen und wie viel Prozent vom Verkehrswert Ersteher wirklich zahlen.

Was der Modernisierungsstau wirklich kostet
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Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Fr, 09.10.2026 19:55 Uhr. Rechtliche Hinweise ohne Gewähr; maßgeblich sind Bekanntmachung und Gutachten des Gerichts.
