
426 Zwangsversteigerungen in Bayern
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Termine





land- und forstwirtschaftliches Grundstück in Niederaichbach
Hüttenkofen · Schlösselberg36.000 € Verkehrswert




Zwangsversteigerungen in Bayern: Zahlen und Trends
In Bayern stehen derzeit 426 Zwangsversteigerungen an 29 Amtsgerichten an, mit einem mittleren festgesetzten Verkehrswert von 255.000 €. Die Hälfte aller Objekte liegt zwischen 102.000 € und 466.001 €; 24 % kosten laut Gutachten weniger als 100.000 €, 23 % mehr als 500.000 €. In den vergangenen 30 Tagen kamen 172 Verfahren neu hinzu, in den 30 Tagen davor 101.
160 Verfahren (38 %) sind Teilungsversteigerungen. Bei 22 Verfahren (5 %) sind die Wertgrenzen schon weggefallen. 26 Termine sind derzeit aufgehoben.
Die nächsten Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 42, November 2026 170, Dezember 2026 128, Januar 2027 43.
Objektarten der anstehenden Termine in Bayern
- 6ohne Innenbesichtigung
- 13vermietet
- 16leerstehend
Bayern im bundesweiten Vergleich
Bayern stellt 426 von 3.111 Terminen bundesweit (14 %) und liegt damit auf Platz 2 von 16 Ländern mit Terminen. Der mittlere Verkehrswert liegt in Bayern mit 255.000 € rund 50 % über dem Bundesmittel von 170.000 €. Im Mittel kosten in Bayern Einfamilienhäuser 340.000 € (bundesweit 226.000 €), Eigentumswohnungen 251.000 € (bundesweit 130.000 €), landwirtschaftliche Flächen 37.300 € (bundesweit 19.900 €) und sonstige Objekte 195.000 € (bundesweit 123.000 €). Neue Verfahren erscheinen in Bayern im Mittel 64 Tage vor dem Termin, 9 Tage kurzfristiger als bundesweit. Zu 248 von 426 anstehenden Terminen in Bayern verlinken wir das Gutachten, bundesweit zu 53 %.
Vergangene Termine in Bayern
Seit dem 6. September 2026 waren in Bayern 271 Termine angesetzt: 186 fanden statt, 85 wurden aufgehoben (31 %). Bundesweit wurden 28 % der Termine aufgehoben, in Bayern also etwa gleich oft. 12 Verfahren haben inzwischen einen neuen Termin.
Vergangene Termine nach Amtsgericht
Die Amtsgerichte in Bayern
Bayern hat die Zwangsversteigerung auf 31 Vollstreckungsgerichte konzentriert. Das Amtsgericht München ist zuständig für die Bezirke München, Dachau, Ebersberg und Fürstenfeldbruck, Nürnberg für Schwabach, Hersbruck und Neumarkt, Regensburg für Kelheim und Cham, Augsburg für Aichach und Landsberg, Nördlingen für Dillingen. Das Amtsgericht in der eigenen Stadt ist also nicht immer das Versteigerungsgericht; die Bekanntmachung nennt das richtige.
Die meisten Termine haben derzeit:
Alle 31 Amtsgerichte in Bayern im Portal
Städte mit den meisten Zwangsversteigerungen in Bayern
Was in Bayern anders ist
Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer aller Länder. Bei einem Zuschlag von 300.000 € sind das 10.500 €, in Nordrhein-Westfalen wären es 19.500 €. Dazu kommt ein hoher Anteil an Häusern auf dem Land und in Franken, wo die Verkehrswerte deutlich unter denen des Münchner Umlands liegen.
Bodenrichtwerte und Gutachterausschüsse
Bodenrichtwerte gibt es seit dem Stichtag 1. Januar 2024 überwiegend kostenfrei über das Bodenrichtwertportal Bayern (BORIS-Bayern); ältere Stichtage sind gebührenpflichtig. Die Gutachterausschüsse sitzen bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten. Bundesweit: BORIS-D.
Häufige Fragen zu Zwangsversteigerungen in Bayern
Wie viele Zwangsversteigerungen gibt es aktuell in Bayern?
Derzeit 426 anstehende Verfahren an 29 Amtsgerichten, davon 159 mit Termin in den nächsten 30 Tagen. In den vergangenen 30 Tagen kamen 172 Verfahren neu hinzu. Das sind 14 % aller Termine bundesweit.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Bayern?
3,5 % des Meistgebots. Beim mittleren Verkehrswert von 255.000 € sind das 8.925 €. Kein Land verlangt weniger.
Wie oft werden Zwangsversteigerungstermine in Bayern aufgehoben?
Seit dem 6. September 2026 wurden in Bayern 85 von 271 angesetzten Terminen aufgehoben (31 %). Die meisten Aufhebungen hatten München (11 von 20), Passau (8 von 14) und Fürth (7 von 10).
Ratgeber für Bieter in Bayern
Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Sa, 24.10.2026. Angaben zu Veröffentlichungswegen, Zuständigkeiten und Bodenrichtwertportalen Stand September 2026, ohne Gewähr.
