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162 Wohn- und Geschäftshäuser in der Zwangsversteigerung

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Termine

Musterfoto Wohn-/Geschäftshaus, nicht das tatsächliche Objekt

Wohn-/Geschäftshaus in Leverkusen

Carl-Leverkus-Straße 8135.000 € Verkehrswert
43 m² Wohnfläche842 m² GrundstückBaujahr 1999
Mo. 12.10. · 09:00 Uhrin 3 Tagen
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Wohn-/Geschäftshaus in Geestland

Geestensether Str. 8290.180 € Verkehrswert
123 m² Wohnfläche1.305 m² GrundstückBaujahr ca. 1930
Di. 13.10. · 09:15 Uhrin 4 Tagen
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Wohn-/Geschäftshaus in Düsseldorf

Friedrichstadt · Herzogstraße 44 und 4610.200.000 € Verkehrswert
1.800 m² Wohnfläche1.132 m² GrundstückBaujahr 1997
Di. 13.10. · 11:00 Uhrin 4 Tagen
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Wohn-/Geschäftshaus in Bonn

Duisdorf · Schieffelingsweg 18760.000 € Verkehrswert
303,1 m² Wohnfläche613 m² Grundstück4 ZimmerBaujahr 1961
Mi. 14.10. · 10:00 Uhrin 5 Tagen
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Wohn-/Geschäftshaus in Jüchen

Bedburdycker Straße 59538.354 € Verkehrswert
194 m² Wohnfläche778 m² GrundstückBaujahr 1998
Mi. 14.10. · 10:00 Uhrin 5 Tagen
Musterfoto Wohn-/Geschäftshaus, nicht das tatsächliche Objekt

Wohn-/Geschäftshaus in Lage

32791 Lage490.000 € Verkehrswert
175 m² Wohnfläche1.440 m² GrundstückBaujahr 1972
Do. 15.10. · 09:30 Uhrin 6 Tagen
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Wohn- und Geschäftshäuser aus der Zwangsversteigerung: Zahlen und Preise

Wohn- und Geschäftshäuser verbinden Laden- oder Büroflächen im Erdgeschoss mit Wohnungen darüber, meist in Innenstadt- oder Hauptstraßenlagen. In der Zwangsversteigerung erreichen sie die höchsten Verkehrswerte aller Objektarten und sprechen erfahrene Anleger an, die gewerbliche und wohnwirtschaftliche Mieten getrennt bewerten können.

Derzeit stehen 162 Wohn- und Geschäftshäuser an 110 Amtsgerichten zur Versteigerung, 57 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Die Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 38, November 2026 66, Dezember 2026 24, Januar 2027 19. In den vergangenen 30 Tagen kamen 62 Verfahren neu hinzu, in den 30 Tagen davor 4. 35 Verfahren (22 %) sind Teilungsversteigerungen, bei denen Miteigentümer wie Erben oder geschiedene Ehegatten ihre Gemeinschaft auflösen. Bei 9 Verfahren (6 %) sind die Wertgrenzen bereits weggefallen, dort ist ein Zuschlag auch weit unter dem Verkehrswert möglich.

Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 226.000 €; die Hälfte der Wohn- und Geschäftshäuser liegt zwischen 103.000 € und 573.000 €, 24 % sind laut Gutachten weniger als 100.000 € wert, 28 % mehr als 500.000 €. Bezogen auf die Fläche sind das im Mittel 1.648 €/m² bei einer typischen Größe von 224 m². Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert: im ersten Termin oft bei 70 bis 90 %, im Wiederholungstermin ohne Wertgrenzen auch deutlich darunter.

Aus den Bekanntmachungen lesen wir Merkmale heraus: 7 Objekte sind ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet, 9 als vermietet und 18 als leerstehend erfasst. Ein fehlender Vermerk heißt nur, dass das Gericht nichts dazu geschrieben hat.

Wohn- und Geschäftshäuser nach Bundesland

Die meisten Wohn- und Geschäftshäuser werden derzeit in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern versteigert. Der Klick auf ein Bundesland zeigt die Wohn- und Geschäftshäuser dort.

Städte mit den meisten Wohn- und Geschäftshäusern

Worauf Sie bei einem Wohn- und Geschäftshaus aus der Zwangsversteigerung achten sollten

Gewerbemietverträge. Gewerbliche Mietverträge gehen wie Wohnraummietverträge auf Sie über (§ 57 ZVG). Das Sonderkündigungsrecht nach § 57a ZVG wirkt bei Gewerbe voll, weil es dort keinen Kündigungsschutz wie bei Wohnraum gibt.

Leerstand im Erdgeschoss. Ladenflächen in Nebenlagen stehen oft leer. Prüfen Sie im Gutachten, ob der Ertragswert mit tatsächlichen oder mit angenommenen Mieten gerechnet wurde.

Finanzierung. Banken finanzieren gemischt genutzte Objekte zurückhaltender als reine Wohnhäuser. Klären Sie die Finanzierung vor dem Termin, die Sicherheitsleistung wird sofort fällig.

Was für alle Objektarten gilt: Die Sicherheitsleistung von 10 % des Verkehrswerts wird auf Verlangen sofort im Termin fällig und darf nicht bar geleistet werden; im ersten Termin schützen die 5/10- und 7/10-Grenze vor einem Zuschlag weit unter Wert; zum Meistgebot kommen Grunderwerbsteuer, Zuschlagsgebühr und Grundbuchkosten hinzu.

Häufige Fragen zu Wohn- und Geschäftshäusern in der Zwangsversteigerung

Wie viele Wohn- und Geschäftshäuser werden derzeit zwangsversteigert?

Derzeit 162 Wohn- und Geschäftshäuser an 110 Amtsgerichten, 57 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Der nächste Termin ist am Montag, 12. Oktober 2026 um 09:00 Uhr. Die Zahl ändert sich mit jedem Lauf des Justizportals, das wir mehrmals täglich auslesen.

Was kostet ein Wohn- und Geschäftshaus aus der Zwangsversteigerung?

Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 226.000 €; die Hälfte der Objekte liegt zwischen 103.000 € und 573.000 €. Das entspricht im Mittel 1.648 €/m². Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert. Hinzu kommen Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je Bundesland), die Zuschlagsgebühr des Gerichts und die Grundbuchkosten; Maklerprovision und Notarkosten entfallen.

In welchen Bundesländern gibt es die meisten Wohn- und Geschäftshäuser?

Nordrhein-Westfalen (39), Niedersachsen (22) und Bayern (18).

Worauf muss ich bei einem Wohn- und Geschäftshaus besonders achten?

Gewerbemietverträge: Gewerbliche Mietverträge gehen wie Wohnraummietverträge auf Sie über (§ 57 ZVG). Leerstand im Erdgeschoss: Ladenflächen in Nebenlagen stehen oft leer. Finanzierung: Banken finanzieren gemischt genutzte Objekte zurückhaltender als reine Wohnhäuser.

Kann ich ein Wohn- und Geschäftshaus vor der Versteigerung besichtigen?

Einen Anspruch auf Besichtigung gibt es nicht; der Eigentümer muss niemanden hereinlassen. Aktuell wurden 7 von 162 Objekten mit erfassten Merkmalen ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet. Fragen Sie beim Gericht oder beim Sachverständigen nach; bei vermieteten Objekten hilft manchmal der Mieter. Sonst bleiben Gutachten, Fotos, Außenbesichtigung und ein Sicherheitsabschlag im Gebot.

Ratgeber für Bieter

Zwangsversteigerung: alles Wichtige → · Alle 95 Ratgeber →

Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Fr, 09.10.2026 19:55 Uhr. Rechtliche Hinweise ohne Gewähr; maßgeblich sind Bekanntmachung und Gutachten des Gerichts.