
200 Zwangsversteigerungen in Sachsen
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Termine










Zwangsversteigerungen in Sachsen: Zahlen und Trends
In Sachsen stehen derzeit 200 Zwangsversteigerungen an 6 Amtsgerichten an, mit einem mittleren festgesetzten Verkehrswert von 76.000 €. Die Hälfte aller Objekte liegt zwischen 34.000 € und 169.000 €; 56 % kosten laut Gutachten weniger als 100.000 €, 4 % mehr als 500.000 €. In den vergangenen 30 Tagen kamen 62 Verfahren neu hinzu, in den 30 Tagen davor 80.
39 Verfahren (20 %) sind Teilungsversteigerungen. Bei 31 Verfahren (16 %) sind die Wertgrenzen schon weggefallen. 8 Termine sind derzeit aufgehoben.
Die nächsten Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 16, November 2026 94, Dezember 2026 58, Januar 2027 22.
Objektarten der anstehenden Termine in Sachsen
- 8ohne Innenbesichtigung
- 25vermietet
- 41leerstehend
Sachsen im bundesweiten Vergleich
Sachsen stellt 200 von 3.111 Terminen bundesweit (6 %) und liegt damit auf Platz 6 von 16 Ländern mit Terminen. Der mittlere Verkehrswert liegt in Sachsen mit 76.000 € rund 55 % unter dem Bundesmittel von 170.000 €. Im Mittel kosten in Sachsen Eigentumswohnungen 54.000 € (bundesweit 130.000 €), Einfamilienhäuser 121.600 € (bundesweit 226.000 €), sonstige Objekte 80.000 € (bundesweit 123.000 €) und Mehrfamilienhäuser 108.000 € (bundesweit 295.000 €). Neue Verfahren erscheinen in Sachsen im Mittel 63 Tage vor dem Termin, 10 Tage kurzfristiger als bundesweit. Zu 20 von 200 anstehenden Terminen in Sachsen verlinken wir das Gutachten, bundesweit zu 53 %.
Vergangene Termine in Sachsen
Seit dem 6. September 2026 waren in Sachsen 122 Termine angesetzt: 103 fanden statt, 19 wurden aufgehoben (16 %). Bundesweit wurden 28 % der Termine aufgehoben, in Sachsen also seltener. 2 Verfahren haben inzwischen einen neuen Termin.
Vergangene Termine nach Amtsgericht
Die Amtsgerichte in Sachsen
Sachsen hat die Zwangsversteigerung nach der Justizorganisationsverordnung auf sechs Amtsgerichte konzentriert: Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau, Bautzen und Görlitz. Wer in Plauen, Meißen oder Freiberg kauft, verhandelt am Gericht der Region, nicht am Ort. Die meisten Termine haben derzeit Zwickau, Leipzig und Chemnitz.
Die meisten Termine haben derzeit:
Städte mit den meisten Zwangsversteigerungen in Sachsen
Was in Sachsen anders ist
Sachsen hat viele Mehrfamilienhäuser und Eigentumswohnungen aus der Gründerzeit im Angebot, oft mit Sanierungsbedarf, dazu die niedrigsten Verkehrswerte der ostdeutschen Großstädte außerhalb Leipzigs und Dresdens. Die Grunderwerbsteuer beträgt 5,5 %.
Bodenrichtwerte und Gutachterausschüsse
Bodenrichtwerte gibt es kostenfrei über das Bodenrichtwertportal Sachsen des Landesamts für Geobasisinformation, die Gutachterausschüsse der Landkreise veröffentlichen Grundstücksmarktberichte. Bundesweit: BORIS-D.
Häufige Fragen zu Zwangsversteigerungen in Sachsen
Wie viele Zwangsversteigerungen gibt es aktuell in Sachsen?
Derzeit 200 anstehende Verfahren an 6 Amtsgerichten, davon 76 mit Termin in den nächsten 30 Tagen. In den vergangenen 30 Tagen kamen 62 Verfahren neu hinzu. Das sind 6 % aller Termine bundesweit.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Sachsen?
5,5 % des Meistgebots. Beim mittleren Verkehrswert von 76.000 € sind das 4.180 €. 7 Länder verlangen mehr, 6 weniger.
Wie oft werden Zwangsversteigerungstermine in Sachsen aufgehoben?
Seit dem 6. September 2026 wurden in Sachsen 19 von 122 angesetzten Terminen aufgehoben (16 %). Die meisten Aufhebungen hatten Leipzig (5 von 24), Chemnitz (4 von 31) und Zwickau (3 von 30).
Ratgeber für Bieter in Sachsen
Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Sa, 24.10.2026. Angaben zu Veröffentlichungswegen, Zuständigkeiten und Bodenrichtwertportalen Stand September 2026, ohne Gewähr.
