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70 Gewerbeeinheiten in der Zwangsversteigerung

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Termine

Musterfoto Gewerbeeinheit, nicht das tatsächliche Objekt

Gewerbeeinheit in München

Ismaninger Straße 136879.000 € Verkehrswert
163 m² Nutzfläche3.013 m² GrundstückBaujahr 1975
Do. 15.10. · 10:00 Uhrin 6 Tagen
Musterfoto Gewerbeeinheit, nicht das tatsächliche Objekt

Gewerbeeinheit in Lüdenscheid

Knapper Straße 50 und 50a600.000 € Verkehrswert
1.460 m² Nutzfläche1.119 m² GrundstückBaujahr 1926
Mo. 19.10. · 09:00 Uhrin 10 Tagen
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Gewerbeeinheit in Düsseldorf

Unterbilk · Fürstenwall 30A335.000 € Verkehrswert
78 m² Nutzfläche187 m² GrundstückBaujahr 1960
Di. 20.10. · 11:30 Uhrin 11 Tagen
Musterfoto Gewerbeeinheit, nicht das tatsächliche Objekt

Gewerbeeinheit in Weinheim

Kurt-Schumacher-Straße 790.000 € Verkehrswert
Baujahr 1972
Mi. 21.10. · 09:00 Uhrin 12 Tagen
Musterfoto Gewerbeeinheit, nicht das tatsächliche Objekt

Gewerbeeinheit in Werdau

Zum Sternplatz 5Verkehrswert noch nicht festgesetzt
Baujahr 1988
Do. 22.10. · 10:00 Uhrin 13 Tagen
Musterfoto Gewerbeeinheit, nicht das tatsächliche Objekt

Gewerbeeinheit in Lippstadt

Beckumer Straße197.000 € Verkehrswert
1.483 m² Grundstück
Fr. 23.10. · 09:30 Uhrin 14 Tagen
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Gewerbeeinheiten aus der Zwangsversteigerung: Zahlen und Preise

Gewerbeeinheiten in der Zwangsversteigerung sind Läden, Büros, Praxen oder Gastronomieflächen, meist als Teileigentum in einem größeren Gebäude. Die Verkehrswerte reichen von wenigen zehntausend Euro für ein Ladenlokal in der Nebenlage bis in den Millionenbereich für große Einheiten.

Derzeit stehen 70 Gewerbeeinheiten an 53 Amtsgerichten zur Versteigerung, 25 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Die Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 18, November 2026 33, Dezember 2026 15, Januar 2027 3. In den vergangenen 30 Tagen kamen 25 Verfahren neu hinzu, in den 30 Tagen davor 5. 3 Verfahren (4 %) sind Teilungsversteigerungen, bei denen Miteigentümer wie Erben oder geschiedene Ehegatten ihre Gemeinschaft auflösen. Bei 7 Verfahren (10 %) sind die Wertgrenzen bereits weggefallen, dort ist ein Zuschlag auch weit unter dem Verkehrswert möglich.

Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 400.000 €; die Hälfte der Gewerbeeinheiten liegt zwischen 87.000 € und 799.000 €, 29 % sind laut Gutachten weniger als 100.000 € wert, 43 % mehr als 500.000 €. Bezogen auf die Fläche sind das im Mittel 2.141 €/m² bei einer typischen Größe von 151 m². Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert: im ersten Termin oft bei 70 bis 90 %, im Wiederholungstermin ohne Wertgrenzen auch deutlich darunter.

Aus den Bekanntmachungen lesen wir Merkmale heraus: 3 Objekte sind ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet, 4 als vermietet und 7 als leerstehend erfasst. Ein fehlender Vermerk heißt nur, dass das Gericht nichts dazu geschrieben hat.

Gewerbeeinheiten nach Bundesland

Die meisten Gewerbeeinheiten werden derzeit in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen versteigert. Der Klick auf ein Bundesland zeigt die Gewerbeeinheiten dort.

Städte mit den meisten Gewerbeeinheiten

Worauf Sie bei einer Gewerbeeinheit aus der Zwangsversteigerung achten sollten

Nutzung laut Teilungserklärung. Die Teilungserklärung legt fest, was in der Einheit erlaubt ist, etwa nur Büro, kein Restaurant. Eine Nutzungsänderung braucht die Zustimmung der Gemeinschaft und oft eine Baugenehmigung.

Hausgeld und Gemeinschaft. Wie bei Eigentumswohnungen zahlen Sie ab dem Zuschlag Hausgeld; Rückstände werden bis 5 % des Verkehrswerts vorrangig aus dem Erlös bedient (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG).

Mieter und Leerstand. Ein bestehender Gewerbemietvertrag geht auf Sie über (§ 57 ZVG) und lässt sich nach § 57a ZVG zum ersten zulässigen Termin kündigen. Leerstehende Einheiten brauchen einen Plan für Vermietung oder Eigennutzung.

Was für alle Objektarten gilt: Die Sicherheitsleistung von 10 % des Verkehrswerts wird auf Verlangen sofort im Termin fällig und darf nicht bar geleistet werden; im ersten Termin schützen die 5/10- und 7/10-Grenze vor einem Zuschlag weit unter Wert; zum Meistgebot kommen Grunderwerbsteuer, Zuschlagsgebühr und Grundbuchkosten hinzu.

Häufige Fragen zu Gewerbeeinheiten in der Zwangsversteigerung

Wie viele Gewerbeeinheiten werden derzeit zwangsversteigert?

Derzeit 70 Gewerbeeinheiten an 53 Amtsgerichten, 25 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Der nächste Termin ist am Dienstag, 13. Oktober 2026 um 09:00 Uhr. Die Zahl ändert sich mit jedem Lauf des Justizportals, das wir mehrmals täglich auslesen.

Was kostet eine Gewerbeeinheit aus der Zwangsversteigerung?

Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 400.000 €; die Hälfte der Objekte liegt zwischen 87.000 € und 799.000 €. Das entspricht im Mittel 2.141 €/m². Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert. Hinzu kommen Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je Bundesland), die Zuschlagsgebühr des Gerichts und die Grundbuchkosten; Maklerprovision und Notarkosten entfallen.

In welchen Bundesländern gibt es die meisten Gewerbeeinheiten?

Nordrhein-Westfalen (31), Bayern (8) und Niedersachsen (8).

Worauf muss ich bei einer Gewerbeeinheit besonders achten?

Nutzung laut Teilungserklärung: Die Teilungserklärung legt fest, was in der Einheit erlaubt ist, etwa nur Büro, kein Restaurant. Hausgeld und Gemeinschaft: Wie bei Eigentumswohnungen zahlen Sie ab dem Zuschlag Hausgeld; Rückstände werden bis 5 % des Verkehrswerts vorrangig aus dem Erlös bedient (§ 10 Abs. Mieter und Leerstand: Ein bestehender Gewerbemietvertrag geht auf Sie über (§ 57 ZVG) und lässt sich nach § 57a ZVG zum ersten zulässigen Termin kündigen.

Kann ich eine Gewerbeeinheit vor der Versteigerung besichtigen?

Einen Anspruch auf Besichtigung gibt es nicht; der Eigentümer muss niemanden hereinlassen. Aktuell wurden 3 von 70 Objekten mit erfassten Merkmalen ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet. Fragen Sie beim Gericht oder beim Sachverständigen nach; bei vermieteten Objekten hilft manchmal der Mieter. Sonst bleiben Gutachten, Fotos, Außenbesichtigung und ein Sicherheitsabschlag im Gebot.

Ratgeber für Bieter

Zwangsversteigerung: alles Wichtige → · Alle 95 Ratgeber →

Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Fr, 09.10.2026 19:55 Uhr. Rechtliche Hinweise ohne Gewähr; maßgeblich sind Bekanntmachung und Gutachten des Gerichts.