
21 Baugrundstücke in der Zwangsversteigerung
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Baugrundstücke aus der Zwangsversteigerung: Zahlen und Preise
Baugrundstücke sind in der Zwangsversteigerung selten und begehrt: erschlossene Flächen mit Baurecht, oft in Neubaugebieten oder Baulücken. Der Verkehrswert orientiert sich am Bodenrichtwert; der Zuschlag liegt bei gefragten Lagen häufig darüber.
Derzeit stehen 21 Baugrundstücke an 18 Amtsgerichten zur Versteigerung, 9 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Die Termine verteilen sich so auf die Monate: Oktober 2026 8, November 2026 9, Dezember 2026 1, Januar 2027 1. In den vergangenen 30 Tagen kamen 9 Verfahren neu hinzu. 5 Verfahren (24 %) sind Teilungsversteigerungen, bei denen Miteigentümer wie Erben oder geschiedene Ehegatten ihre Gemeinschaft auflösen. Bei 1 Verfahren (5 %) sind die Wertgrenzen bereits weggefallen, dort ist ein Zuschlag auch weit unter dem Verkehrswert möglich.
Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 327.000 €; die Hälfte der Baugrundstücke liegt zwischen 150.000 € und 817.000 €, 19 % sind laut Gutachten weniger als 100.000 € wert, 38 % mehr als 500.000 €. Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert: im ersten Termin oft bei 70 bis 90 %, im Wiederholungstermin ohne Wertgrenzen auch deutlich darunter.
Aus den Bekanntmachungen lesen wir Merkmale heraus: 0 Objekte sind ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet, 1 als vermietet und 0 als leerstehend erfasst. Ein fehlender Vermerk heißt nur, dass das Gericht nichts dazu geschrieben hat.
Baugrundstücke nach Bundesland
Die meisten Baugrundstücke werden derzeit in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen versteigert. Der Klick auf ein Bundesland zeigt die Baugrundstücke dort.
Städte mit den meisten Baugrundstücken
Worauf Sie bei einem Baugrundstück aus der Zwangsversteigerung achten sollten
Baurecht prüfen. Ob und wie Sie bauen dürfen, steht im Bebauungsplan oder ergibt sich aus der Umgebung (§ 34 BauGB). Das Gutachten nennt die planungsrechtliche Situation, verbindlich ist die Auskunft des Bauamts.
Erschließung und Baulasten. Erschließungsbeiträge können noch ausstehen, Baulasten stehen nicht im Grundbuch, sondern im Baulastenverzeichnis der Bauaufsicht. Beides vor dem Termin abfragen.
Bodenrichtwert vergleichen. Der Bodenrichtwert des Gutachterausschusses ist der beste Maßstab für Ihre Gebotsgrenze; das Gutachten nennt ihn meist.
Was für alle Objektarten gilt: Die Sicherheitsleistung von 10 % des Verkehrswerts wird auf Verlangen sofort im Termin fällig und darf nicht bar geleistet werden; im ersten Termin schützen die 5/10- und 7/10-Grenze vor einem Zuschlag weit unter Wert; zum Meistgebot kommen Grunderwerbsteuer, Zuschlagsgebühr und Grundbuchkosten hinzu.
Häufige Fragen zu Baugrundstücken in der Zwangsversteigerung
Wie viele Baugrundstücke werden derzeit zwangsversteigert?
Derzeit 21 Baugrundstücke an 18 Amtsgerichten, 9 davon mit Termin in den nächsten 30 Tagen. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 14. Oktober 2026 um 09:00 Uhr. Die Zahl ändert sich mit jedem Lauf des Justizportals, das wir mehrmals täglich auslesen.
Was kostet ein Baugrundstück aus der Zwangsversteigerung?
Der mittlere festgesetzte Verkehrswert liegt bei 327.000 €; die Hälfte der Objekte liegt zwischen 150.000 € und 817.000 €. Der Zuschlag fällt meist unter dem Verkehrswert. Hinzu kommen Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je Bundesland), die Zuschlagsgebühr des Gerichts und die Grundbuchkosten; Maklerprovision und Notarkosten entfallen.
In welchen Bundesländern gibt es die meisten Baugrundstücke?
Bayern (6), Nordrhein-Westfalen (6) und Hessen (5).
Worauf muss ich bei einem Baugrundstück besonders achten?
Baurecht prüfen: Ob und wie Sie bauen dürfen, steht im Bebauungsplan oder ergibt sich aus der Umgebung (§ 34 BauGB). Erschließung und Baulasten: Erschließungsbeiträge können noch ausstehen, Baulasten stehen nicht im Grundbuch, sondern im Baulastenverzeichnis der Bauaufsicht. Bodenrichtwert vergleichen: Der Bodenrichtwert des Gutachterausschusses ist der beste Maßstab für Ihre Gebotsgrenze; das Gutachten nennt ihn meist.
Kann ich ein Baugrundstück vor der Versteigerung besichtigen?
Einen Anspruch auf Besichtigung gibt es nicht; der Eigentümer muss niemanden hereinlassen. Aktuell wurden 0 von 21 Objekten mit erfassten Merkmalen ausdrücklich ohne Innenbesichtigung bewertet. Fragen Sie beim Gericht oder beim Sachverständigen nach; bei vermieteten Objekten hilft manchmal der Mieter. Sonst bleiben Gutachten, Fotos, Außenbesichtigung und ein Sicherheitsabschlag im Gebot.
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So läuft der Termin ab
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Wie viel muss ich mindestens bieten?
Geringstes Gebot, Wertgrenzen, Einstellung durch den Gläubiger: die drei Schwellen und wie viel Prozent vom Verkehrswert Ersteher wirklich zahlen.

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Alle Zahlen aus den amtlichen Bekanntmachungen im Justizportal, Stand Fr, 09.10.2026 19:55 Uhr. Rechtliche Hinweise ohne Gewähr; maßgeblich sind Bekanntmachung und Gutachten des Gerichts.
