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Musterfoto Zweifamilienhaus, nicht das tatsächliche Objekt
Zweifamilienhaus
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125.000 €festgesetzter Verkehrswert

  • Frohnhauser Straße 9 und 9a

  • Freitag, 30. Oktober 2026Fr., 30.10.2026 · 09:00 Uhrin 6 Tagen
  • Amtsgericht Warburg

8 Aufrufe0 auf Merklisten

324 m²Wohnfläche
491 m²Grundstück
1915Baujahr
teils vermietetNutzung
innenBesichtigung
PelletsHeizung
Prüf-Ampel: Einige Punkte offenAlle PunkteSchließen

Die Ampel zeigt, was Sie vor dem Bieten klären sollten. Rot heißt nicht „schlechtes Objekt“, sondern: erst klären, dann bieten.

  • wichtig
  • beachten
  • unauffällig
  • nicht bekannt
  • Preis386 €/m², 80 % unter dem Mittel in Nordrhein-Westfalen (1.951 €/m²)
  • EinblickGutachten online, der Gutachter war im Objekt
  • ZustandRenovierungsbedürftig laut Gutachten
  • RechteKeine bestehen bleibenden Rechte laut Gutachten
  • NutzungTeilweise vermietet, der Mietvertrag geht auf Sie über
  • VerfahrenÜbliches Verfahren

Wie funktioniert die Prüf-Ampel? →

Wichtig aus dem Gutachten

1 kritisch2 beachten7 in Ordnung

Kritisch

  • FeuchtigkeitFeuchtigkeitsschäden Keller (bauzeittypisch)

Beachten

  • Teilweise vermietetDer Mietvertrag geht auf Sie über, eine Kaution zahlen Sie später zurück.
  • RenovierungsbedürftigRenovierung ins Gebot einrechnen.

In Ordnung

  • Innen besichtigt
  • Keine Rechte in Abteilung II
  • Kein Denkmalschutz
  • Kein Erbbaurecht
  • Gutachten ist 7 Monate alt
  • Pellets
  • Garage oder Stellplatz

So kommt der Gutachter auf 125.000 €

Sachwertverfahren (Schwerpunkt) und Ertragswertverfahren · Stichtag 06.03.2026

Rechnung des Gutachters

Bodenwert
14.700 € (Bodenrichtwert 40 €/m²)
Sachwert vorläufig
119.000 €
Mängelabzug
− 28.000 € (Dacheindeckung überaltert, Keine erkennbare Fassadendämmung, Fenster energetisch nicht mehr zeitgemäß, Elektroinstallation nach 28 Jahren prüfbedürftig)
Marktanpassung
0,53 (Sachwertfaktor)
Ergebnis
125.000 € Verkehrswert zum Stichtag 06.03.2026

Der Mängelabzug ist der Wertabschlag des Gutachters, nicht die tatsächlichen Sanierungskosten.

Wertgrenzen

5/10-Grenze
62.500 €, darunter gibt es keinen Zuschlag
7/10-Grenze
87.500 €, darunter kann ein Gläubiger den Zuschlag verhindern lassen

Gezählt wird das Meistgebot samt bestehen bleibender Rechte. Wurde der Zuschlag schon einmal wegen dieser Grenzen versagt, fallen sie im nächsten Termin weg. Mehr zu den Wertgrenzen

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Finanzierung

Gesamtkosten
Verkehrswert
ca. mtl. finanzieren

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Unverbindlich, keine Beratung. Rate bei 20 % Eigenkapital, 4,30 % effektivem Jahreszins (Stand 18.10.2026) und 2 % Tilgung.

Versteigerungstermin

in 6 Tagen

Fr., 30.10.202609:00 Uhr

Amtsgericht WarburgHauptgebäude, Etage 1, Sitzungssaal 24Puhlplatz 1, 34414 Warburg

Sicherheitsleistung
12.500 €
Aktenzeichen
0052 K 0004/2025

Vor dem Bieten selbst klären

  • Beim Gericht fragen, welche Rechte bestehen bleiben und wie hoch das geringste Gebot ist
  • Sicherheitsleistung von 12.500 € rechtzeitig überweisen, Bargeld geht nicht
  • Finanzierung bis zum Verteilungstermin sichern, ab dem Zuschlag laufen 4 % Zinsen
  • Versicherung ab dem Zuschlag abschließen, das Risiko geht sofort auf Sie über

Verfahren

Alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Objektart
Zweifamilienhaus, angebaut, Massivmauerwerk (Ziegel-/Mischmauerwerk), Satteldach mit Betondachsteinen, mit 1 Garage (Flachdach, ca. 18 m²)
Objekt
Zweifamilienhaus, Zweifamilienhaus mit Garage
Verkehrswert
125.000 €
Wiederholungstermin
Nein
Baujahr
1915
Grundstück
491 m²
Wohnfläche
ca. 324 m² · 386 €/m²
Nutzfläche
ca. 617 m²
Ausstattung
Keller, Garage, Kamin, Einbauküche, Pellet-Zentralheizung, Kunststofffenster mit Isolierverglasung (Bj. ca. 1997/98), 2 Kaminöfen, Dachflächenfenster, Eckbadewanne und separate Duschkabine in Nr. 9, Glasbausteine in Nr. 9a
Heizung
Pellet-Retort-Kessel (26 kW) mit Warmwasserspeicher im Keller, zusätzlich 2 Kaminöfen; Warmwasser: Zentral über Pelletkessel und Warmwasserspeicher, ggf. AEG-Durchlauferhitzer
Zustand
renovierungsbedürftig, Dacheindeckung überaltert, Keine erkennbare Fassadendämmung, Fenster energetisch nicht mehr zeitgemäß, Elektroinstallation nach 28 Jahren prüfbedürftig, Feuchtigkeitsschäden Keller (bauzeittypisch) · Wertminderung 28.000 €
Nutzung
teilweise vermietet, Mietvertrag lag vor
Besichtigung
Gutachter innen und außen, 06.03.2026, Mieter von 9a anwesend, Wohnung 9 besichtigt im Beisein des Nachbarn, Garage verschlossen (nicht besichtigt)
Besonderheiten
kein Denkmalschutz
Geschosse
2 Vollgeschosse + DG
Keller
teilweise unterkellert
Modernisierungen
Elektroinstallation erneuert 04/1998, Bäder modernisiert ca. 1997/98, Umbau zu Zweifamilienhaus 1970er–1990er Jahre, Heizungsumrüstung auf Pelletkessel
Fenster
Kunststofffenster mit Isolierverglasung Bj. ca. 1997/98 (27 Jahre alt), teilweise ältere und jüngere Fenster, Glasbausteine in Nr. 9a
Dach
Betondachsteine auf Lattung, Satteldach mit Zwerchgiebel, überaltert (> 50 Jahre)
Restnutzungsdauer
25 Jahre laut Gutachten
Adressen
Frohnhauser Straße 9, 9a

Beschreibung des Gerichts

Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein Zweifamilienhaus mit Garage. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Wohnwirtschaftsgebäude (Urbaujahr geschätzt ca. 1900–1930), das vermutlich in den 1970er bis 1990er Jahren sukzessive zu einem reinen Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Der westliche Gebäudeteil (Hs-Nr. 9) dürfte das ursprüngliche Wohnhaus gewesen sein, im östlichen Teil (heute Hs-Nr. 9a) waren vermutlich ehemals Stallungen bzw. ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsteil untergebracht. Das Gebäude ist massiv gebaut (vermutlich überwiegend Ziegel-/Mischmauerwerk) mit Satteldach und Zwerchgiebel an der Nordseite. Es ist 2-geschossig, teilunterkellert (Souterrain, nur unter Hs-Nr. 9) und hat ein ausgebautes Dachgeschoss bzw. Spitzboden.

Die Wohnung Hs-Nr. 9 erstreckt sich über vier Ebenen (Keller, EG, OG/DG sowie Spitzboden oberhalb von 9a) und bietet großzügige Raumgrößen mit modernisiertem Bad im EG (ca. 1997/98), Einbauküche im DG und sehr großem, atmosphärischem Wohnraum mit Kaminofen im Spitzboden. Die Grundrissqualität ist jedoch aufgrund der Erschließung über vier Ebenen, zweier Durchgangsraumsituationen („Wohn“-zimmer im EG und Küche im DG) und des fehlenden Bades auf der Schlafebene als unterdurchschnittlich einzustufen.

Die Wohnung Hs-Nr. 9a umfasst das EG (auf Souterrain-Niveau von Nr. 9, nicht unterkellert) mit großer Diele, Küche und Abstellraum sowie das OG mit großem Wohnzimmer (sichtbare Holzstützen und Kopfbänder der ehem. Wirtschaftskonstruktion) und Schlafzimmer. Die Belichtung und Belüftung ist durch Glasbausteine (statt öffenbarer Fenster) auf der Sonnenseite erheblich eingeschränkt.

Beide Wohnungen befinden sich in einem eher vernachlässigten Zustand mit deutlichem Renovierungsbedarf.

Die Beheizung erfolgt über eine Pellet-Zentralheizung im Keller mit Warmwasserspeicher, ergänzt durch je einen Kaminofen in den Wohnungen. Die Elektroinstallation wurde lt. Angabe in der Bau-Skizze in 1998 erneuert, die Fenster sind vielfach erneuerte Kunststofffenster mit Isolierverglasung verschiedener Baujahre. Insgesamt zeigt das Gebäude einen einfachen bis teilweise mittleren Ausstattungsstandard. Der energetische Zustand ist unzeitgemäß (augenscheinlich keine Wärmedämmung an Fassade und vermutlich nur geringe im Dach). Für eine längerfristig orientierte Fortnutzung bedarf es umfassenderer Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Eine Kernsanierung wird angesichts der konstr

Wortlaut aus der Terminsbestimmung des Amtsgerichts Warburg, Stand Mi, 13.05.2026.
So lesen Sie die Bekanntmachung →

Auf einen Blick

  • ObjektZweifamilienhaus, Baujahr 1915, 324 m² Wohnfläche, 491 m² Grundstück, teilweise unterkellert, Pellet-Retort-Kessel (26 kW) mit Warmwasserspeicher im Keller, zusätzlich 2 Kaminöfen, Garage
  • Zustandrenovierungsbedürftig · Dacheindeckung überaltert, Keine erkennbare Fassadendämmung · Abzug 28.000 €
  • Nutzungteilweise vermietet (Mietvertrag lag vor)
  • Wert125.000 € (386 €/m²) · je m² 80 % unter dem Mittel der Zweifamilienhäuser in Nordrhein-Westfalen
  • TerminFr, 30.10.2026, 09:00 Uhr · Sicherheit 12.500 €

KI-Zusammenfassung aus Bekanntmachung und Verkehrswertgutachten (63 Seiten), ohne Gewähr. Maßgeblich ist das Gutachten.

Verlauf dieses Verfahrens

  • Vom Gericht aktualisiertVerkehrswert 125.000 €
  • Bei uns aufgenommen
  • Termin: Fr, 30.10.2026, 09:00 Uhrin 6 Tagen · Amtsgericht Warburg

Läuft seit 5 Monaten und 1 Woche.

Lage

Frohnhauser Straße 9,

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